Besuch bei den Kindern der Wüste

 

ANGEBOT ZUM 18. SAHARAMARATHON/WALK

 

Reise 24. Feb. – 04. März 2018

 

www.saharamarathon.org

 

 

 

Rund 170.000 Flüchtlinge aus dem ehemaligen Spanisch Sahara leben in der kargen Sahara im Südwesten Algeriens.  Vor rund 40 Jahren wurden sie aus ihrer Heimat vertrieben, Algerien bot ihnen eine provisorische Heimat.

 

 

 

Am 27. Februar 2018 wird der 18. SaharaMarathon/Walk ausgetragen.

 

 

 

SICHERHEITSHINWEIS:

 

Bitte beachten Sie die aktuelle Reisewarnung des deutschen Auswärtigen Amtes, für Teilnehmer aus den angrenzenden Ländern des Amtes ihres jeweiligen Heimatlandes.

 

Link: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/AlgerienSicherheit.html

 

 

 

Berichte und Bilder über den SaharaMarathon 2017 und die damit zusammen hängenden Projekte findet ihr unter www.saharamarathon.org.

 

 

 

Für die Flüchtlinge sind diese internationalen Projekte, auch der SaharaMarathon, überlebenswichtig.

 

 

 

Deshalb unterstütze ich für den deutschsprachigen Raum die Teilnahme zum SaharaMarathon 2018 und bin selber dabei. Aber jeder Teilnehmer muss sich bewusst sein, dass die Teilnahme auf eigenes Risiko erfolgt.

 

 

 

Aus rechtlichen Gründen ist der spanische Organisator, ein Solidaritätskommittee für die Saharawi, auch der Reiseveranstalter und ich bin der Reiseleiter und Coordinator der Buchungen für die deutschsprachigen Teilnehmer. Für Fragen zum Lauf, Hilfe für die Reiseorganisation und die Anmeldung stehe ich jederzeit zur Verfügung.

 

 

 

Die Anmeldung wird erst gültig, wenn der komplette Betrag von EUR 999 (inclusive deutscher Reiseleitung) überwiesen ist auf das folgende Konto:
Proyecto Sahara – CIF G-84437854
Barclays Bank(Serrano, 215-28016 Madrid)
CC 0065 0205 80 0001028499
IBAN ES62 0065 0205 8000 0102 8499
SWIFT BARCESMM

 

 

 

Der Lauf ist eine Mischung aus einmaligem Lauferlebnis und humanitärer Hilfe.

 

 

 

Es werden die Strecken 5KM, 10KM, Halbmarathon und Marathon in der Sahara gelaufen/gewalkt und laden zur Teilnahme ein.

 

 

 

Ich bin den Marathon selber schon 14 x seit 2002 mitgelaufen. Es ist zwar eine besondere Herausforderung in der Sahara zu laufen, aber für einen geübten Läufer oder Läuferin mit der richtigen Vorbereitung und Einstellung durchaus machbar. Die trockene Hitze ist recht gut zu vertragen. Man muss es nur ruhig angehen lassen, genug trinken (die Wasserversorgung ist in Ordnung), ca. 45 Minuten mehr einplanen als für einen normalen Straßenmarathon.

 

 

 

Einige Teilnehmer/innen nutzten die Gelegenheit, um eine Wüstenwanderung zu machen. In 2008 hatten wir Manuel Andrack dabei, vielen bekannt als Redaktionsleiter der Harald Schmidt Show und bekennender Wanderer. Er wanderte flotten Schrittes den HM.

 

 

 

Wir wohnen in den Lehmhäusern oder Hauszelten der Saharawi, immer 4 – 5 Läufer gemeinsam. Geschlafen wird auf dicken Schaumstoffmatratzen unter Decken. Es empfiehlt sich, einen leichten Schlafsack mit zu bringen.

 

 

 

Gegessen wird bei den Familien. Wichtig ist, Wasser nur aus verschlossenen Flaschen zu trinken. Mit diesem System hatten wir zwar ab und zu Probleme mit der Verdauung, die hielten sich aber in Grenzen gegenüber der Auftaktveranstaltung in 2002. Also Kohletabletten mitbringen.

 

 

 

In dieser Umgebung lernen wir automatisch den sparsamen Umgang mit Wasser.

 

 

 

Allerdings haben seit 2007 die Gastfamilien schon Waschgelegenheiten für Ihre Gäste konstruiert. Ein einfacher kleiner Raum mit einer Wasserkanne, in dem man sich anfeuchten, einseifen und abspülen kann. Und Smara ist an einen Brunnen angeschlossen worden, so das wir genug Wasser für hygienische Belange haben.

 

 

 

Und es gibt sein 2017 Elektrizität. So können die üblichen Geräte aufgeladen werden. Handyverbindungen bestehen. Ab und an auch Internet.

 

 

 

Die Laufstrecke führt vom Flüchtlingslager El Ayoun nach Smara,
wo das Ziel ist. Es ist also kein Rundkurs sondern eine Nord-Süd Strecke. Das Streckenprofil ist relativ flach, der Boden fester Sand mit kleinen Steinen, einige Bodenwellen, an deren Fuß sich Flugsand gefangen hat.

 

 

 

Die Temperatur zu dieser Jahreszeit dürfte beim Start frühmorgens bei 10 – 15°C liegen, beim Zieleinlauf alles zwischen 30 - 40°C. In 2009 war es sogar recht frisch, am Nationalfeiertag mit der großen Parade wehte ein kalter Wind, bei dem Ausflug nach Dakhla regnete und hagelte (!!!!) es.

 

In 2010 war es so heiß, wie ich es noch nie erlebt habe. Täglich über 35°C, kaum Wind, ungewöhnlich. 2014 waren hingegen angenehme Temperaturen um maximal 30°C.

 

 

 

Wasserstationen gibt es genug, aber Eigenversorgung (Reserveflasche) für den Ausnahmefall ist Pflicht. Zu Essen gibt es nichts unterwegs, also Müsliriegel mitnehmen.

 

 

 

Die Saharawi haben auf algerischem Boden eine gewisse Eigenverwaltung und eine eigene Republik gegründet, die DARS (Demokratische Republik Sahara), die allerdings nicht von allen Ländern anerkannt ist.

 

 

 

Die Organisation ist nicht ganz einfach und mit Änderungen des Programms, auch während des Aufenthaltes, muss gerechnet werden, ohne aber den grundsätzlichen Charakter und Leistungsinhalt der Reise zu verändern.

 

 

 

Bisher haben sich einige Interessenten gemeldet, Meldeschluss ist der

 

30. November 2017 mit garantierten Flugplätzen ab Madrid, bis zum 15. Januar 2018 vorbehaltlich Verfügbarkeit von Flugplätzen ab Madrid.

 

 

 

In dem Reisepreis sind EUR 50 für humanitäre Projekte mit der internationalen Läufergemeinschaft, enthalten. Dieser Betrag kommt ohne Abzug den Projekten zugute.