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Eine private Gruppe von Läufern hat sich weltweit zu dem WHMF World Humanitary Marathon and Ultramarathon Foundation zusammengeschlossen. Auslöser war vor 2 Jahren der Marathon in der algerischen Sahara auf dem Gebiet der Sarauis, den Flüchtlingen aus dem ehemaligen Spanisch Sahara.
Obwohl ich zu der Generation gehöre, die den derzeitigen Freiheitskampf aus der Ferne und durch die Presse gefiltert mitbekommen habe, war mir völlig unbekannt, dass es dieses Flüchtlingsproblem noch gibt. Als Erbe der europäischen Kolonialvergangenheit.
Das ganze fing mit einem harmlosen Telefonat meines Lauffreundes Dieter an: Rufe doch mal meine Schwester an, die macht auch etwas mit Laufen. Diese Schwester Uli und ihr Mann Holger Finkernagel sind Gründungsmitglieder des WHMF. 6 Wochen später lief ich mit dem WHMF durch eben jene algerische Sahara.
Ich hätte nie gedacht, dass ich es schaffe, vor allen Dingen war ich um diese Zeit überhaupt nicht in einer Marathonvorbereitung. Seitdem unterstütze ich den WHMF durch meine Mitarbeit an der Reiseorganisation und bin im Oktober 02 in Jordanien einen Halbmarathon Dead Sea und zwei Tage später in der Wüste von Wadi Rum einen ganzen Marathon gelaufen.
Nach dem Motto: Nach dem Lauf ist vor dem Lauf arbeiten wir schon wieder an den nächsten WHMF Projekten, die ich im einzelnen vorstellen will und reisetechnisch bearbeite.
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