Freitag, 23. Feb. 2007

Wir fliegen von verschiedenen deutschen Flughäfen mit Air France nach Paris (CDG). Abflug von Paris 11:10 nach Algiers, Ankunft Algiers 13:30.

Wenn genug Interessenten zusammenkommen, können wir versuchen, während der Wartezeit am Flughafen Algiers eine Stadtrundfahrt zu organisieren. Die Kosten werden auf die Teilnehmer/innen verteilt.

Weiterflug nach Tindouf um 20:30, Ankunft um 23:59.

Transfer mit Lastwagen und Bussen zum Flüchtlingslager Smara, Fahrtdauer ca. 1 Stunde.

Hier werden wir auf unsere Gastfamilien verteilt, immer 4 – 5 Gäste auf eine Familie.

Nachtmahl bei der Familie. Überreichen der Gastgeschenke, empfohlen sind schwarzer Tee (den wird den ganzen Tag getrunken, stark gesüßt und bitter), Zucker, Fischkonserven, Kleidung, Kinder-
spielsachen, Bonbons.  Da die Ernährung für die Einheimischen durch die Kürzung der europäischen Entwicklungshilfe immer einseitiger wird, sind Lebensmittelkonserven am sinnvollsten.

Samstag, 24. Feb. – Sonntag, 25. Feb. 2007:

Wir machen uns mit dem Lager und der Umgebung vertraut. Besuche sind geplant im Krankenhaus, Kriegsmuseeum, Ausbildungsprojekten für Frauen.

Gegessen wird bei den Familien.

Auch werden wir ein paar Lockerungläufe machen.

Montag, 26. Feb. 2007

Lauftag. Sehr früh geht es los. Die verschiedenen Strecken werden unterschiedlich gestartet. Wir werden mit Bussen zum jeweiligen Startpunkt gebracht, die Marathonläufer nach El Ajoun, die Halbmarathonläufer nach Auserd. Wir laufen vom jeweiligen Start zurück zu unserem Camp in Smara.
Die Strecke wurde leicht geändert, die letzten Kilometer laufen wir jetzt auch auf Piste und nicht auf asphaltierter Strasse. Es soll ja bis zum Schluss Spaß machen.

Im Ziel treffen wir uns in einer Halle, wo Getränke und Verpflegung gereicht werden.

Die Siegerehrung findet am gleichen Tag statt, Urkunden kommen meistens später und werden per Post nachgeschickt.

Dienstag, 27. Feb. 2007:

Heute ist der Nationalfeiertag. Gleichzeitig wird der Kinderlauf gestartet, ein anrührendes Erlebnis. Wir besuchen die Zeremonien.
Nachmittags werden die Ultraläufer in die Region gebracht, wo der Lauf stattfindet. Es ist geplant, den Lauf in einer besonders attraktiven Region mit anderem Charakter stattfinden zu lassen.

Übernachtung in Zelten, Schlafsack und –matte sind mitzubringen

Mittwoch, 28. Feb. 2007:

Ruhetag im Camp. Es gibt so viel zu sehen, vielleicht können wir gemeinsam mit den internationalen Teilnehmern Ausflüge oder Besichtigungen organisieren. Ein besonders eindrucksvolles Erlebnis ist eine kurze Fahrt zu einer Düne, eine kleine Wanderung in die Wüste und die Beobachtung des Sonnenunterganges.

Donnerstag, 01. März 2007:

Nachts Transfer nach Tindouf und Flug nach Algiers. Vormittags startet unser Rückflug von Algiers nach Paris und weiter zu verschiedenen deutschen Flughäfen. Ankunft abends. Hier endet die Reise, die jeden Teilnehmer/in ein wenig verändert haben wird.

Reisepreis: 

Pro Person     EUR 1.099,-- (Preisänderung durch die Erhoehung der Flugpreise)

Rail&Fly: Bahnticket 2. Klasse, alle Züge, EUR 56 pro Person Hin- und Rückfahrt

Abflughäfen:

Hamburg, Hannover, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart, München, Nürnberg. Berlin + EUR 90.

Stornogebühren:

Nach dem 15. Dez. 2006 kann der Fluganteil von EUR 700 nicht mehr zurückerstattet werden.
Nach dem 15. Januar 2007 beträgt der Stornobetrag 80% vom Reisepreis.
Nach dem 15. Februar 2007 beträgt der Stornobetrag 90% vom Reisepreis.
Ab dem Tag der Abreise wird der volle Reisepreis einbehalten.

Leistungen:

Flug ab/bis Frankfurt über Paris nach Algiers mit Air France, weiter nach Tindouf mit Air Algérie oder anderer Linienfluggesellschaft, alle Transfers, Unterkunft in Zelten oder Lehmhäusern bei den Familien, Vollverpflegung nach einheimischen Maßstäben. Lauforganisation, Startunterlagen und –anmeldung, Ausflüge in Smara.

Spende:

EUR 150 des Reisepreises gehen an gemeinsam abgestimmte humanitäre Projekte in den Camps der Saharawis.

Haftung:

Der Reiseveranstalter haftet für den ordnungsgemäßen Ablauf der Reise. Jedoch ist den Teilnehmern bewusst, dass die sich in der Sahara aufhalten in Flüchtlingscamps, wo keine üblichen Maßstäbe an den Ablauf anzulegen sind. Die Reisenden werden vorsichtig mit angebotenen Speisen und Getränken umgehen. Nur abgekochte Speisen dürfen gegessen und nur Wasser aus original verschlossenen Flaschen darf getrunken werden.

Die Teilnehmer an Läufen und am Walken sind sich der besonderen körperlichen Belastung einer Sportveranstaltung in der Sahara bewusst und bereiten sich entsprechend vor. Ein Besuch bei ihrem Hausarzt um die Belastungsfähigkeit unter diesen Bedingungen zu prüfen, wird dringend empfohlen. Die Reiseorganisatoren übernehmen keine Haftung für diese besonderen gesundheitlichen Risiken.

Die Organisatoren der Veranstaltung sind Regierungsvertreter, Hilfsorganisationen der Saharawis und aus Spanien und Italien, die alles tun, um die Sicherheit und Gesundheit der Teilnehmer zu gewährleisten

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