SAHARAMARATHON 2008

Oft gestellte Fragen

 

Anmelden: Bitte so rasch wie möglich anmelden, damit wir Planungssicherheit gewinnen. Spätestens bis zum 30. November, damit ich die Flugkapazitäten an die Fluggesellschaft bestätigen kann und die Visa noch rechtzeitig organisiert werden können.

 

Begleitpersonen: Sind herzlich willkommen. Hier kommt es ja auf die Solidarität mit den Flüchtlingen und die Teilnahme an der Spendenaktion an.


Begleiter zahlen den gleichen Preis, haben die gleichen Leistungen, viele machen zumindest den 10KM Lauf als Wüstenwanderung mit.

 

Essen. Grundsätzlich ist es ausreichend. Frühstück mit Weißbrot, Tee, Butter, Marmelade, Honig, manchmal Joghurt und Käse.

Mittags und abends Reis oder Nudeln mit Gemüse oder Fleisch, oft Kamelfleisch oder Thunfisch.

Obst kann man im Camp kaufen, es gibt in den Familien auch Datteln.

Ich nehme immer Studentenfutter mit für den kleinen Hunger zwischendurch und meine Läuferdinge wie Isostarpulver und -riegel.

Wer will, kann sich auch Brot, Wurst oder Käse in Dosen mitnehmen oder Trockennahrung aus Trekkinggeschäften, da gebe ich noch Bezugsquellen.

 

Geldbedarf und –wechsel: Nach den Erfahrungen der letzten Jahre sind pro Person EUR 50 – 100 als Taschengeld notwendig. In den Camps kann kaum Geld ausgegeben werden, außer für Obst, Wasser uns kleine Souvenirs. In Algiers vielleicht einige Kleinigkeiten.

 

Geld wird beim Transit am Flughafen Algiers gewechselt, es gilt der algerische Dinar. Auf keinen Fall in Deutschland kaufen, der Wechselkurs ist zu schlecht.


Impfungen: Es sind keine vorgeschrieben, Malariaprophylaxe ist überhaupt nicht notwendig. Wir empfehlen den Tetanusschutz zu aktualisieren und eine Hepatitis A Schutzimpfung.

Giftige Tiere habe ich bei den 3 x die ich dabei war überhaupt nicht gesehen.

 

Sandsturm: 2 x gab es kräftigen Sandsturm. In 2003 lief ich selber mit, das war grenzwertig, der Lauf konnte aber durchgeführt werden. In 2006 war es wieder dicht an der Grenze, der Lauf musste unterbrochen werden, konnte aber zu Ende geführt werden.
Die Strecke ist mittlerweile gut markiert und ständig patroullieren Begleitfahrzeuge, um bei Problemen zu helfen.

Faustregel: Wenn ein/e Läufer/in unsicher über die Wegstrecke ist, z.B. wegen schlechter Sicht, in der Piste stehen bleiben und auf andere Läufer oder ein Fahrzeug warten. In der Piste wirst Du immer gefunden, wenn Du von der Piste abkommst, dauert es deutlich länger (dafür ist dann die Wasserreserve im Gürtel).

Wie immer bei extremeren Sportarten: solange Du Dich an die Regeln hältst, passiert Dir nicht viel und Probleme sind beherrschbar. Wenn Du gegen die Regeln verstößt, begibst Du Dich in Gefahr.

 

Sprache: Hassani (arabischer Dialekt) und Spanisch (ex-Kolonie), einige sprechen Französisch. Aber mit Händen und Füssen geht es auch erstaunlich gut oder unser Jamal geht von Familie zu Familie und hilft schon mal. Oder einer der Mitbewohner bei der Familie kann etwas Spanisch.

Toilette: Jede Familie hat ein kleines Anwesen aus Lehmhäusern, manchmal verbunden mit einem großen Zelt. Für die Toilette ist ein separater Raum vorhanden, typische arabische Toilette, in den Boden eingelassen. Wird sehr sauber gehalten. Jeder nimmt Toilettpapier und Feuchttücher mit, das darf nicht in die Toilette geworfen werden. Deshalb empfehle ich, das jeder 2 - 3 Papiertragetaschen mitnimmt, die werden in der Toilette auf den Boden gestellt, darin das Toilettenpapier entsorgt und von der Familie täglich weggebracht.

 

Trinkgeld: Das war bisher kein Thema. Aber seit 2007 gibt es einen Geldkreislauf, da die spanische Regierung die Pensionsberechtigung ehemaliger Beamter und Soldaten anerkannt hat. Jetzt gibt es auch kleine Läden, auch für die Flüchtlinge etwas zu kaufen, so dass ein bescheidenes Trinkgeld hier und da oder auch eine Geldspende für die Gastfamilie Freude bereitet.


Trinkwasser: Die Italiener besorgen Trinkwasser in Flaschen in Tindouf in ausreichender Menge. Wichtig, nur aus verschlossenen Flaschen trinken und die gut im Auge behalten. Wer will, kann sich noch Wasser dazukaufen, ist aber nicht unbedingt nötig. Die Wasserversorgung ist im Reisepreis enthalten.

Für den Lauf gibt es Wasserstellen. Ich bitte meine Teilnehmer aus eigener Erfahrung, einen Wassergürtel auf den Lauf mitzunehmen und dies Flasche(n) als eiserne Reserve zu behalten.

Waschgelegenheiten: Das hat sich in 2007 verbessert. Es gibt bei den Familien Waschgelegenheiten, sogar eine Art Dusche. Aber mit Wasser muss sparsam umgegangen werden.