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Besuch bei den Kindern der Wüste
Am 26.Februar07 wird der SaharaMarathon/Walk von der WHMF (World Humanitarian Marathon & Ultramarathon Foundation) unterstützt. Gemeinsam mit der UNO-Flüchtlingshilfe sollen möglichst viele deutsche Läufer/innen motiviert werden, an dem Lauf teil zu nehmen.
Dieser Lauf ist eine Mischung aus kontrolliertem Abenteuer, einmaligem Lauferlebnis und humanitärer Hilfe.
Rund 170.000 Flüchtlinge aus dem ehemaligen Spanisch Sahara leben in der kargen Sahara im Südwesten Algeriens. Vor rund 31 Jahren wurden sie aus ihrer Heimat vertrieben, Algerien bot ihnen eine provisorische Heimat.
Es werden die Strecken 5, 10, Halbmarathon, Marathon und 160 Kilometer in der Sahara gelaufen/gewalkt und laden zur Teilnahme ein.
Ich bin den Marathon selber schon in 2002 und 2003 mitgelaufen. Es ist zwar eine besondere Herausforderung in der Sahara zu laufen, aber für einen geübten Läufer oder Läuferin mit der richtigen Vorbereitung und Einstellung durchaus machbar.
Einige Teilnehmer/innen nutzten die Gelegenheit, um eine Wüstenwanderung zu machen, unsere älteste Teilnehmerin war deutlich über 70 Jahre, ein Teilnehmer wanderte mit Beinprothese.
Wir wohnen in den Lehmhäusern oder Hauszelten der Saharawis, immer 4 – 5 Läufer gemeinsam. Geschlafen wird auf dicken Schaumstoffmatratzen unter Decken, eigentlich brauchen wir auch in den kalten Wüstennächten keinen weiteren Schlafsack. Das ist eher eine Sache der persönlichen Befindlichkeit. Ein Bettbezug, in den man beim Schlafen schlüpft, tut es auch.
Gegessen wird bei den Familien, wichtig ist, Wasser nur aus verschlossenen Flaschen zu trinken. Mit diesem System hatten wir in 2003 keine gesundheitlichen Probleme.
Waschgelegenheiten sind rar, Katzenwäsche ist angesagt. In dieser Umgebung lernen wir automatisch den sparsamen Umgang mit Wasser.
Die Laufstrecke führt vom Flüchtlingslager ElAyoun nach Smara, wo das Ziel ist. Es ist also kein Rundkurs sondern eine gerade Strecke. Das Streckenprofil ist relativ flach, der Boden fester Sand mit kleinen Steinen, einige Bodenwellen, an deren Fuß sich Flugsand gefangen hat.
Die Temperatur zu dieser Jahreszeit dürfte beim Start frühmorgens bei 10 – 15°C liegen, beim Zieleinlauf bei ca. 25°C.
Wasserstationen gab es genug, aber Eigenversorgung ist Pflicht für den Ausnahmefall. Zu Essen gibt es nichts unterwegs, also Müsliriegel mitnehmen.
 Die Saharawis haben auf algerischem Boden eine gewisse Eigenverwaltung und eine eigene Republik gegründet, die DARS (Demokratische Republik Sahara), die allerdings nicht von allen Ländern anerkannt ist.
Die Organisation nicht ganz einfach und mit Änderungen des Programmes, auch während des Aufenthaltes, muss gerechnet werden, ohne aber den grundsätzlichen Charakter und Leistungsinhalt der Reise zu verändern.
Bisher haben sich rund 40 TeilnehmerInnen angemeldet, Meldeschluss ist der 15. Januar 2007.
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Reisevariante 1 Marathon
Freitag, 23.Feb–Donnerstag, 01.März07 Preis EUR 999,--
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Reisevariante 2 Ultramarathon
Freitag, 23.Feb-Sonntag, 04.März07 Preis ca. EUR 1.190
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Wir freuen uns sehr, wenn Sie mit Ihrem Lauftreff/Laufverein zu der Veranstaltung kommen würden. Wer nur als Volontair mitreisen möchte oder nur zuhören/zusehen möchte, wenn wir über das Leben der Saharawi, den Wüstenmenschen aus Südwestalgerien erzählen werden, ist ebenfalls herzlich eingeladen. Damit wir planen können, bitte Vorabinfo an: Wolfgang Hofmann, Tel. 0211-612087, Fax 0211-612089, mail hofmann-wolfgang@gmx.de
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